Beginnt auf der Île Saint-Louis, teilt ein noch warmes Baguette, und folgt dem Fluss bis zur Pont Neuf, wo Boote Lichtfäden weben. Haltet an, wenn ein Straßenmusiker leise Akkorde zupft. Wählt eure Patisserie selbst, küsst den Moment, und geht langsam weiter.
Schlendert vom Altstädter Ring über die stilleren Gassen hinter der Teynkirche, lauscht dem gedämpften Echo eurer Schritte und findet ein Café, das Geschichten sammelt. Teilt einen Apfelstrudel, schreibt eine Postkarte, und entscheidet spontan, ob die Moldau heute noch eure Brücke wird.
Wählt ein kleines Haus im Hügelviertel, wo Azulejos morgens wie Wasser schimmern. Das Frühstück kommt auf Keramik, der Blick fällt über Dächer zum Tejo. Abends erzählt euch die Rezeption eine Abkürzung, und plötzlich gehört ein miradouro nur euch beiden.
Nach einer stillen Wanderung wartet ein knisterndes Feuer, Wolldecken und ein Fenster, das Sterne wie gläserne Samen auf euch herabfallen lässt. Teilt eine Suppe, öffnet den kleinen Wein, und erzählt, was ihr am Tag gesehen, gehört und gefühlt habt.
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